So, endlich ist es soweit. Alle bereiten sich auf die Sommerpause vor. Wir auch: ich habe heute endlich begonnen, die Autorenverträge fertig zu machen. Werde in den nächsten Tagen via Post und E-Mail also die "Ei-gegen-die-Krise-Autoren" damit konfrontieren.
Bis September soll unser erstes Buch fertig werden.
Die Kulturwerkstatt Meiderich wird uns möglicherweise Ihre Räumlichkeiten für Vereinstreffen und/ oder Lesungen zur Verfügung stellen. Wir haben lauter freundliche und offene Menschen dort kennengelernt und freuen uns schon auf mehr.
Vielleicht finden sich ein paar Leute, die nach dem Vereinstreffen mit uns nach Erkrath fahren und die Lese-Musik-Schauspiel-Performance besucht. Wer Lust hat, kann sich gerne melden, wir haben noch Plätze im Auto frei.
Gestern haben wir wieder mal zugunsten von Bitterschlag Bücher vertrödelt. Standort war diesmal der wunderschöne Markt am Wedaustation. Es war ganz witzig und wir haben knapp 60,- EUR ertrödelt. Vielen Dank dafür.
Leider gehen davon noch die Standgebühren ab :-(
Trödelteam Emine und Cordula:
Ein glücklicher Leser kauft Aristoteles "Von der Seele"
auf der letzten Versammlung haben wir Termine für unsere Vereinstreffen beschlossen (etwas im 6 Wochen-Rhythmus).
Der nächste Termin ist Samstag, der 29. Mai. Wir nehmen ab sofort Vorschläge entgegen, wo das Mai-Treffen stattfinden soll. Ebenfalls laut Beschluss, wollten wir uns ja mal in anderer Umgebung treffen - das Künstlerhaus am Weidenweg steht uns jedoch leider nun doch nicht zur Verfügung.
Außerdem ist das Treffen auch für Nicht-Mitglieder geöffnet.
Meine abendliche Beschäftigung bei Frühlingsregen ist derzeit der Verkauf der gesammelten Trödel-Bücher bei Momox.
Hier kann man seine Bücher sofort in den Verkaufskorb legen und kostenfrei nach Berlin zu Momox schicken. Eine oder zwei Wochen später kommt Geld - natürlich als Spende an Bitterschlag e.V.
Zusammen mit dem Culex-Verlag sind wir gestern durch 3 Kneipen gecrawlt. Die Aktion war chaotisch, nicht durchdacht und wir haben Kneipen in Duisburg gesucht. In Aktion getreten sind wir im Paulaner, Ostende und im Bürgerhof. Die Damen und Herren Wirte waren sehr freundlich zu uns. Das Publikum teils amüsiert, teils ignorant.
Von der Bitterschlag-Seite traten Flusskiesel und Dr. Flause in Aktion. Seitens des Culex-Verlags gab es von der Verlegerin Rezitiertes aus dem Buch "Die Wahrheit sitzt Backstage" der Band Die Bandbreite.
Wir haben als kleines Grüppchen einige Meter gemacht und viel gelacht. Vielen Dank an Euch lieben Mitmacher.
Wer, wenn nicht wir sollte diese beiden Tage miteinander verbinden?
Also starten wir am Freitag den Bitterschlag Pub Crawl!
Wir ziehen durch die Duisburger Kneipen, verteilen (unauffällig) Werbung für den Verein und vielleicht ergibt sich ja auch die eine oder andere spontane Lesung!
Wer mitkommen will:
Wir treffen uns am 23. April 2010 um 18:30 in der Paulaner Botschaft, Neudorferstraße 31 (Duisburg Hauptbahnhof, gegenüber dem Osteingang).
Vorherige Anmeldung per
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wäre willkommen (damit wir ggfs. warten)!
Am letzten Freitag gab es zur Ausstellungseröffnung im Caritas-Centrum Meiderich eine kleine Lesung von Bitterschlag. Die Dienststelle war gut besucht und es haben sich nach der Lesung schöne Gepräche ergeben. Es gibt wieder mehr Menschen, die nun von unserem Verein gehört haben und die sich unseren Flyer mitgenommen haben. Ich fand den Abend gelungen, die Lesung klein und fein und möchte mich nochmal bei unseren Künstlern Kueperpunk und Zauselina bedanken, die fremde und eigene Texte gelesen haben.
Hier: Cordula - wie immer aufgeregt und im Hintergrund liest sich jemand unseren Flyer durch.
Herr Wilfried Wiatr begann in freier Rede sein Buch „Wildwuchs“ zusammenzufassen, in dem es um eine neue Definition der Ethik geht. Das vorgetragene Gedicht mit dem Titel „Ego und Ethik“ zeigt auf, dass die von Literatur, Religion und Politik geforderte Ethik in dem heutigen gesellschaftlichen Rahmen so nicht zu etablieren sind.
Udo trägt zwei Texte von Herrn Jens Gelbhaar vor. Eindrücklich beschrieben werden in den autobiographischen Texten vom Niederrhein der Phantom-Buhmann der Nachbarschaft „Ratten-Willy“ und der Rückblick auf eine seltsame Liebesbeziehung in „Miss B...“
Markus Becker stellte uns „Die Krise“ leibhaftig vor und zeichnete mit „Gsuffa“ treffende Bierhzelt-Atmosphäre
Durch Kueperpunk lesend vertreten war last but not least Fenrir mit seinem Text „Kriseneierkammer“. Ein Science-fiction-Text mit echtem Oster-Bezug.
Bitterschlag e.V. wird erstmalig bei einer Ausstellungseröffnung lesen. Das Sozialcentrum der Caritas in Meiderich lädt am Freitag, den 16. April 2010 um 19 Uhr in ihrer Dienststelle zur Vernissage der Fotografin Frau Blecken-Kluth ein. Wir werden einige schöne Texte lesen und gestalten damit zusammen mit der Flötistin Petra Falk das Rahmenprogramm für einen runden, kulturellen, schönen Abend.
Der Meidericher berichtete hier auch schon darüber.
Sehr pointiert und witzig trägt Kueperpunk seine Selbsterkenntnis „Süchtig“ vor.
Zauselina feuerte erst mit Ihren witzigen Kurznachrichten via „Twitteraccount ARGlose“ und brachte uns dann mit Ihrem Lösungsansatz „Krise im Buchhandel“ zum Erröten ;-)
Emine Textor las zwei gefühlvolle Gedichte vor. Die durch Wortwahl und Klang sehr träumerisch und melancholisch durch das Publikum schwebten.
Ostern ist vorbei. Wir haben zwar noch nicht alle Eier aufgegessen, aber es ist höchste Zeit an dieser Stelle noch einmal die Autoren unserer "Krisen-Lesung" zu danken und kurz zusammenzufassen:
Den Anfang der Lesung machte Herr Raniero Spahn mit seinem Text „Controlling“. In seinem Text nimmt er den Bund der Steuerzahler aufs Korn und es tritt ein aufgewiegeltes Opernpublikum auf.
Werner „Oller Osel“ trägt mit „Kurt Unwichtig“ einen echten Krisentext vor. Die Hauptperson, von Anfang an eine gescheiterte Existenz, flüchtet sich in Tagträumereien und lebt endlose öde Tage ohne Freunde und Kaffee. Auch etwas verstörend - so wollen wir alle nicht enden.
Auf unserem Küchentisch stehen zwei Überbleibsel der Lesung. Während ich heute alle übriggebliebenen Eier esse, werde ich die Artikel zu den einzelnen Vorlesern und Texten schreiben, die dann hier zu finden sein werden.
Vielen Dank für alle Künstler der "Krisenlesung". Ihr habt uns einen schönen Palmsonntag beschert.
Die gestrige Lesung "Ein Ei gegen die Krise" ist geschafft und ich finde, sie war sehr erfolgreich:
Trotz Uhrenumstellung und Großdemo in Marxloh sind ca. 30-40 nette Menschen in die Kulturzentrale Hundermeister gekommen, um sich "unsere" Autoren anzuhören.
Unser Dank geht an die Autorinnen und Autoren (und Gastvorleser) für ihre Bereitschaft, die Texte und Gedichte vorzutragen, an unsere Vereinsmitglieder für die Mithilfe und auch besonders an die Kulturzentrale Hundertmeister, die uns den wunderbaren Raum und die Technik kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Es war sogar die ganze Zeit ein netter Junger Mann (Andy? Andi?) da, der sich um den Sound gekümmert hat - ohne diese Unterstützung wäre wir die Lesung nicht so schön geworden!
Zwei Berichte über die Lesung habe ich schon gefunden, einen von Kueperpunk und einen von Zauselina.
Eine Liste der Vorleserinnen und Vorleser, sowie weitere Bilder und evtl. Videos (das müssen wir noch abklären) folgen an dieser Stelle - jetzt muss ich erst mal Arbeiten.
PS: Falls mir irgendwelche Berichterstattung über die Lesung durchflutscht, würde ich mich sehr über einen entstprendenen Kommentar freuen - ich pflege die Links dann hier ein.